Presse

Musée Unterlinden

Place Unterlinden
68000 COLMAR

info@musee-unterlinden.com

+33(0)3 89 20 15 50

Öffnungszeiten
Mittwoch – Montag 9–18 Uhr
Dienstag geschlossen
1. Donnerstag im Monat 9–20 Uhr
1.1., 1.5., 1.11., 25.12 : geschlossen
24.12 und 31.12 : 9–16 Uhr

„Yan Pei-Ming– Au nom du père / Im Namen des Vaters“
2. April bis 6. September 2021

Musée Unterlinden, Colmar
Ausstellungsleitung: Frédérique Goerig-Hergott
Eine spektakuläre Ausstellung zum Leben und Werk von Yan Pei-Ming

Im Frühjahr 2021 widmet das Musée Unterlinden in Colmar dem international renommierten Maler Yan Pei-Ming eine Retrospektive seines Lebenswerks. Pei-Ming ist vor allem bekannt für seine monumentalen, oftmals monochromen Gemälde in einer überaus kraftvollen und markanten Malweise. In unmittelbarer Nähe zum Isenheimer Altar, dem herausragenden Werk der Museumssammlungen, ergibt sich eine völlig neue Lesart des Œuvres dieses Künstlers, der sich in seinem Schaffen, wie Grünewald fünfhundert Jahre zuvor, mit den Themen der Herkunft, des Sakralen und des Opfertods auseinandersetzt.
Die Ausstellung „Yan Pei-Ming – Im Namen des Vaters“ gibt einen Überblick über vier Jahrzehnte Kunstschaffen und präsentiert erstmalig in Frankreich mehr als fünfzig wichtige Gemälde und ein Dutzend Zeichnungen und Aquarelle aus Museen und Privatsammlungen in Europa und China sowie aus dem Fundus des Künstlers.
Frédérique Goerig-Hergott, Chefkonservatorin im Musée Unterlinden, liefert mit dieser Ausstellung intensive Einblicke in Yan Pei-Mings Werk. Dabei stehen vor allem dessen Blick auf die eigene Identität, die Entwicklung seines Stils und seine Rückgriffe auf andere Kunstwerke im Vordergrund. Zahlreiche Porträts und Selbstbildnisse hinterfragen die Beziehung des Künstlers zu seiner Herkunft – von Mao über die „Paysages Internationaux“ [Weltlandschaften] wie auch Bilder von Shanghai bis hin zum Bildnis seiner Eltern.

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SAMMLUNGEN

 Ein Rundgang durch das Musée Unterlinden ist wie eine Reise durch die Zeit. Die enzyklopädischen Sammlungen beleuchten 7000 Jahre Geschichte von der Vorzeit bis hin zur Kunst des 20. Jahrhunderts. Gleichzeitig entdeckt der Besucher die zahlreichen Facetten der Museumsarchitektur, die von den Architekten Herzog & de Meuron vereinheitlicht und sublimiert wurde. Die Kunst des Mittelalters und der Renaissance mit dem Isenheimer Altar (1512–1516), dem Meisterwerk von Grünewald und Niklaus von Hagenau, wie auch Gemälden von Martin Schongauer, Hans Holbein, Lucas Cranach u.a., ist im mittelalterlichen Kloster untergebracht. Das 1906 eröffnete alte Stadtbad bietet einen angemessenen Raum für Wechselausstellungen, und im zeitgenössischen Flügel werden Arbeiten von bedeutenden Künstlern des 20. Jahrhunderts, darunter Monet, de Staël, Picasso und Dubuffet, gezeigt.

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