19e /20e

Musée Unterlinden

Place Unterlinden
68000 COLMAR

info@musee-unterlinden.com

03 89 20 15 50

Les horaires :

Jusqu’au 30.12.18
Lundi 9–18h
Mardi fermé
Mercredi – Dimanche 9–18h

1er jeudi du mois: 9-20h

Mit einem vom Architekturbüro Herzog & de Meuron gestalteten Neubau, dessen resolut moderner Stil sich in die mittelalterliche Architektur einfügt, stellt die Erweiterung des Musée Unterlinden als ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte des Museums dar.

Der Besucher, der beim Betrachten der Sammlungen durch das Kloster schlendert, registriert die unterschiedlichen Etappen einer mehr als 150jährigen Geschichte. Sowohl die Gemäuer als auch die Kunstwerke zeugen von dem dynamischen Wirken der Schongauer-Gesellschaft, jenes Vereins, der das Museum seit 1853 verwaltet.

Am 3. April 1853 wird das Musée Unterlinden offiziell eröffnet. Neben dem Mosaik aus dem 3. Jahrhundert, das 1848 in Bergheim entdeckt wurde, und antiken Gipsabgüssen werden Werke gezeigt, die in der Französischen Revolution beschlagnahmt worden waren, so Grünewalds Isenheimer Altar und der Domonikaner-Altar von Martin Schongauer.

Am 3. April 1853 wird das Musée Unterlinden offiziell eröffnet. Neben dem 1848 in Bergheim entdeckten Mosaik aus dem 3. Jahrhundert zeigt es Kunstwerke wie den Isenheimer Altar und den Dominikaner-Altar von Martin Schongauer, die während der Französischen Revolution beschlagnahmt worden waren.

Bei der Eröffnung beschränken sich die Räumlichkeiten des Museums auf die Kapelle, in der ein großer Teil der Sammlungen ausgestellt ist. Bald aber bieten die hohen Wände des Langhauses und des Chores nicht mehr genügend Platz, so dass die Kunstwerke ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach und nach das gesamte Kloster erobern.

Im ausgehenden 19. Jahrhundert und im Lauf des 20. Jahrhunderts werden mehrere Umbauarbeiten im Museum durchgeführt, um seine Räumlichkeiten den museographischen Standards anzupassen und den immer zahlreicheren Besuchern den notwendigen Komfort zu bieten:

  • Einrichtung des sogenannten „Salle de la cheminée“, in dem „elsässische Kuriositäten“ gezeigt wurden;
  • Einrichtung des „Salle Théophile Klem“ mit Werken aus der Stiftskirche St. Martin;
  • Einrichtung des „Salle Fleischhauer“ im Gedenken an den Vorsitzenden der Schongauer-Gesellschaft, die den archäologischen Sammlungen gewidmet ist;
  • 1973-1974 wird eine bedeutende unterirdische Erweiterung (450 m2) durchgeführt, um die Sammlungen moderner Kunst präsentieren zu können.