Ansicht der Hohlandsburg

Musée Unterlinden

Place Unterlinden
68000 COLMAR

info@musee-unterlinden.com

+33(0)3 89 20 15 50

Öffnungszeiten
Mittwoch – Montag 9–18 Uhr
Dienstag geschlossen
1. Donnerstag im Monat 9–20 Uhr
1.1., 1.5., 1.11., 25.12 : geschlossen
24.12 und 31.12 : 9–16 Uhr

In den reichhaltigen Gemäldesammlungen des Musée Unterlinden ist die Landschaftsmalerei von besonderem Interesse. Eine große Gruppe von Landschaftsbildern, die zwischen dem ausgehenden 18. Jahrhundert und der Mitte des 19. Jahrhunderts ausgeführt wurden, illustriert die romantische Tendenz zu einer naturalistischen Behandlung des Genres. Man begegnet ihr auch bei elsässischen Malern wie Michel Hertrich, der Stadtansichten von Colmar malt, oder Henri Lebert. Auf der Suche nach Motive durchstreift Lebert unermüdlich die idyllischen Landstriche des Elsass, die er in unzähligen Skizzen nach der Natur festhält. Im Atelier werden sie dann in prächtigen Sepiazeichnungen verarbeitet, die als Vorlage für seine Gemälde dienen.

Die Hohlandsburg wurde im 13. Jahrhundert einige Kilometer südlich von Colmar auf einer Anhöhe errichtet, um das Münstertal zu kontrollieren. Im frühen 18. Jahrhundert wurde sie von den Franzosen zerstört. Lebert zeigt sie in romantischer Sicht als Ausflugsziel für das einheimische Bürgertum. Mit der Präzision eines Miniaturmalers schildert er den Glanz der Sonne auf den Blättern der Bäume. Auch der klare Himmel, aus dem der Wind die Wolken zu verjagen scheint, ist lebendig gestaltet.

Referenz

Öl auf Leinwand

Künstler

Henri Lebert (1794-1862)

Jahr

1833

Format

Höhe 43,3 cm; Breite 36 cm

Status

Schenkung Mainié, 1958

Henri Lebert, Vue du Holandsbourg