Ausstellungen

Musée Unterlinden

Place Unterlinden
68000 COLMAR

info@musee-unterlinden.com

+33(0)3 89 20 15 50

Öffnungszeiten

Mittwoch – Montag 9–18 Uhr

Dienstag geschlossen

1.1., 1.5., 1.11., 25.12 : geschlossen

24.12 und 31.12 : 9–16 Uhr

Das Musée Unterlinden feiert sein 170-jähriges Bestehen

14.10.2023 – 04.03.2024

 

Anlässlich seines 170. Geburtstags möchte das Musée Unterlinden seinen Besuchern ein festliches Programm rund um eine Ausstellung bieten, die sich in den Räumen des Museums und im Ackerhof, der für Sonderausstellungen vorgesehen ist, abspielen wird.
Ein Spaziergang durch die ständigen Sammlungen, die Ausstellung unveröffentlichter Werke aus den Lagerräumen, Archivdokumente, Vermittlungsräume und Orte der Meinungsäußerung ermöglichen es den Colmarern und Besuchern, im Herzen des Musée Unterlinden auf eine Zeitreise zu gehen. Was war das Museum gestern, was ist es heute und was wird es morgen sein?
Ein spielerischer Rundgang führt den Besucher zu den wichtigsten Persönlichkeiten, die die Geschichte des Museums seit seiner Gründung im Jahr 1853 geprägt haben. Emblematische Werke werden die 170 Jahre seines Bestehens nachzeichnen und die wesentliche
Rolle des Museums und der Schongauer-Gesellschaft bei der Erhaltung und Verbreitung des künstlerischen, historischen und archäologischen Erbes belegen.
Festliche und gesellige Anlässe werden dem Publikum die Möglichkeit geben, das Museum von morgen mitzugestalten. Das Museum des 21. Jahrhunderts ist nicht mehr ein stilles, zeitloses Heiligtum. Es ist ein Ort des Lebens, des Austauschs und des Teilens.

Feiern wir es gemeinsam !

 

FARBEN – REICH – SCHÖN

Altdeutsche Gemälde in französischen Sammlungen (1420-1550)

 

04.05 – 23.09.2024

Ein Forschungsprojekt als Grundlage der Ausstellung

Das Musée Unterlinden wird vom 4. Mai bis zum 23. September 2024 in Zusammenarbeit mit dem Institut National d’Histoire de l’Art (INHA), dem Musée des Beaux-Arts et d’Archéologie de Besançon und dem Musée des Beaux-Arts de Dijon eine Ausstellung präsentieren, die der Malerei am Oberrhein im 15. und 16. Jahrhundert gewidmet ist.

Drei Ausstellungen, die der germanischen Malerei in französischen Sammlungen gewidmet sind, finden gleichzeitig in Besançon, Colmar und Dijon statt.

Diese Ausstellungen sind das Ergebnis eines Forschungsprojekts, das darauf abzielt, die in Frankreich (Museen, Kirchen, Amtsgebäude…) aufbewahrten germanischen Gemälde aus dem Mittelalter und der Renaissance zu erfassen, zu untersuchen und bekannt zu machen. Diese Werke wurden zwischen 1300 und 1550 in dem Raum geschaffen, der heute Deutschland, Österreich, der Nordschweiz und dem Elsass entspricht (geografisches Gebiet, das zum

Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gehörte).

 

Malen im Oberrheingebiet in den 15. Und 16. Jahrhunderten

Die Sammlung alter Gemälde des Musée Unterlinden illustriert hauptsächlich die Kunst in Colmar. Diese Ausstellung wird es dank großzügiger Leihgaben aus Museen und Kirchen ermöglichen, diese Produktion in einen größeren Rahmen zu stellen, nämlich den der Malerei am Oberrhein, ihrer Entwicklung und der Vergleiche zwischen den Kunstzentren Haguenau, Straßburg, Sélestat, Colmar und Basel.

Im Vorfeld dieses stilistischen und chronologischen Abschnitts wird die Ausstellung die vielen Fragen beantworten, die sich der heutige Besucher über die Herstellung dieser Werke und ihre Zwecke stellen kann. Wie wurden die Gemälde im 15. Und 16. Jahrhundert hergestellt? Welche Funktionen hatten diese Gemälde, die heute als Kunstwerke gelten? Welcher Art waren die Beziehungen zwischen den Malern und ihren Auftraggebern ?