Sie befinden sich hier : Home // Sammlungen // Vom 16. Jh. zum 18. Jh. // Volkskunst // Der Weinkeller

Der Weinkeller

Es ist dem Museumskonservator Jean-Jacques Waltz, der dieses Amt seit 1923 innehatte, zu verdanken, dass in diesem Raum im Erdgeschoss des Kreuzgangs ein Weinkeller nachgebaut wurde. 1927 wurde der Keller vom gepflasterten Boden bis hin zu den Deckenbalken komplett eingerichtet, um die Tradition der Winzerkultur, die in der Region und insbesondere in der Weinmetropole Colmar eine herausragende Rolle spielt, ein Denkmal zu setzen. Mehrere Weinkelter, von denen die älteste aus dem Jahr 1654 stammt, riesige Fässer — darunter eines aus dem Weinort Riquewihr mit einem Fassungsvermögen von 300 Hektolitern — sowie die Gerätschaften des Weinlesers sind hier versammelt. Die Fässer sind mit ornamentalem Schnitzwerk im Stil Ludwigs XV. verziert. Mehrere Besitzer brachten obendrein ein kleines verschließbares Gitter vor dem Zapfhahn an, um den kostbaren Rebensaft vor Diebstahl zu schützen. Dieser Nachbau eines elsässischen Weinkellers wurde vom damaligen Konservator des Pariser Volkskundemuseums Georges Henri Rivière nachdrücklich begrüßt. Er darf auch als typisches Beispiel für die Museographie der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen betrachtet werden.  

Der Weinkeller
 

Elsass, Weinkeller und Weinpressen, 1654-1687,

Fässer, zweite Hälfte des 18. Jh.,

Wiederherstellungsversuch, Jean-Jacques Waltz (Hansi),

Musée Unterlinden, Colmar

viagra sildenafil 100mg kamagra en suisse acheter kan man kjøpe viagra uten resept zithromax no prescription canada cialis kaufen preisvergleich hvor kan jeg kjøpe cialis kan man ta viagra levitra apotheken preis