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Veit Wagner

Bergheimer Altar, 1515-1517

Zahlreiche Stiche von Martin Schongauer oder Albrecht Dürer lieferten die Vorlagen für Künstler, die sie in ein anderes Bildmedium übertrugen. Der Bergheimer Altar ist ein typisches Beispiel für die Verbreitung druckgraphischer Modelle. Er wird dem Bildschnitzer Veit Wagner zugeschrieben, der zwischen 1492 und 1510 in der Straßburger Region tätig war. Für die Kirche von Bergheim nahe Colmar schuf er einen Altar, für den er sich stark an Dürerstichen orientierte, und zwar an den Hl. Georg als Drachentöter, der Verkündigung  und der Anbetung der Hirten. Eine gewisse Härte in der Ausführung macht deutlich, wie schwierig es ist, die druckgrafische Vorlage auf ein Relief zu übertragen. Die perspektivische  Raumgestaltung, die durch die Staffelung der Ebenen erzielt wird, vermag zu überzeugen. Auf der vierten Tafel hat Wagner einen betenden Einsiedler dargestellt, möglicherweise den hl. Onuphrius.

Die Außenseiten der beiden Flügel, die sich den Kirchgängern in geschlossenem Zustand darboten, sind bemalt. Dargestellt sind Johannes der Täufer und der Evangelist Johannes. 

Veit Wagner
 

Veit Wagner, Bergheimer Altar, 1515-1517, Lindenholz, Musée Unterlinden, Colmar

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