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Umkreis des Meisters H.L.

Das Martyrium der hl. Katharina

Dieses Altarfragment aus farbig gefasstem Lindenholz ist kennzeichnend für die oberrheinische Schnitzplastik zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Das Flachrelief kam 1846 in die Sammlungen des Museums und wird dem Umkreis des Meisters H.L. zugeordnet. Dieser anonyme Meister ist nur durch das Monogramm bekannt, das sich auf den ihm zugeschriebenen Werken befindet. Die gewollte Überfülle der gewundenen Figuren bewirkt den Eindruck von Verwirrung, der durch die kräftigen Farben der im 19. Jahrhundert ausgeführten Fassung noch gesteigert wird.

Mittelpunkt der Komposition ist die kniende hl. Katharina, die ihrer Marter gefasst entgegensieht. Ein mit eisernen Sägen gesäumtes Rad ist das Folterwerkzeug, mit dem die zum Christentum bekehrte orientalische Königstochter hingerichtet werden soll, weil sie sich der Heirat mit dem heidnischen Kaiser Maxentius verweigert und ihn obendrein davon abzuhalten versucht, Christen zu verfolgen und zu töten. Auf diesem Relief sind zwei Episoden ihrer Legende zusammengefasst. Auf Anweisung Gottes, der in  einer Wolke rechts oben erscheint, wird das Rad zerstört, während sich der Henker mit dem fratzenhaften Gesichtsich links bereits anschickt, die hl. Katharina mit dem Schwert zu enthaupten.

Umkreis des Meisters H.L.
 

Umkreis des Meisters H.L., Das Martyrium der hl. Katharina, 1520-1525, farbig gefasste Skulptur, Musée Unterlinden, Colmar

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