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Théophile Schuler

Der Todeskarren

Die Krise, in der sich Frankreich und Europa Mitte des 19. Jahrhunderts befanden, und insbesondere die Revolution von 1848 hinterließen tiefe Spuren bei zahlreichen Künstlern, die der Romantik zugerechnet werden. So auch bei Théophile Schuler, einem Maler aus Straßburg, der in Paris zuerst bei seinem Landsmann Martin Drolling und dann bei dem Historienmaler Paul Delaroche in die Lehre ging. Der Todeskarren von 1848 beschwört die dramatischen Ereignisse herauf, die Europa in diesem Jahr erschüttern. Von Holbeins Totentänzen ebenso inspiriert wie von der romantischen Vorliebe für Esoterisches und Übersinnliches, entwirft Schuler eine kühne Komposition. Der Karren, den dreizehn Pferdeskelette durch eine düstere Friedhofslandschaft ziehen, wird vomTod in Form einer geflügelten Frau gelenkt. Sie hat alle Menschen auf den Karren geladen, die ihr begegnet sind, ohne Unterschied des Alters oder Standes, darunter auch einen König, der umsonst seine Krone zu retten versucht. Auch die Künste, die hier durch ihre weiblichen Personifikationen repräsentiert sind, bleiben nicht verschont. Mehr noch, auf dem Grabstein im Zentrum des Bildes steht der Name des Künstlers.

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Théophile Schuler
 

Théophile Schuler, Der Todeskarren, 1848,
Öl auf Leinwand, Musée Unterlinden, Colmar

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