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Nicolas de Staël (1914-1955)

Bildnis von Anne, 1953

Nicolas de Staëls Name wird traditionell mit der abstrakten Malerei verbunden. In den Sammlungen des Musée Unterlinden ist er allerdings mit einem Bild vertreten, das eine Rückkehr zur Figuration andeutet. 1949 bis 1951 erreicht die abstrakte Phase des französischen Malers russischer Abstammung einen Höhepunkt.  Ein Fußballspiel, dem  er 1952 im Pariser Stadion Parc des Princes beiwohnt, löst jedoch einen visuellen Schock bei ihm aus, der zu einer Aufnahme figurativer Elemente in seine Malerei führt. Auf dem Bild erkennt man die Gestalt von Anne, der 1942 geborenen Tochter, die aus seiner ersten Ehe mit der Malerin Jeannine Guillou hervorgegangen ist. Als Jeannine 1946 stirbt, ist Nicolas de Staël untröstlich. In diesem Bildnis geht es ihm nicht um eine physiognomische oder psychologische Wiedergabe des Modells. Er behandelt die Bildfläche wie ein Bildhauer, indem er die Farbe mit dem Messer auf die Leinwand aufträgt. Das dadurch entstehende Relief steigert die Ausdruckskraft der Farben. 1976 wurde das Gemälde für die Sammlung moderner Kunst erworben, die sich auf die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts konzentriert.

Nicolas de Staël (1914-1955)
 

Nicolas de Staël, Bildnis von Anne, 1953,
Öl auf Leinwand, Musée Unterlinden, Colmar

 

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