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Martin Schongauer

Orlier-Altar Verkündigung

Das Musée Unterlinden besitzt die größte Sammlung von Gemälden Martin Schongauers. Neben dem Dominikaneraltar bewahrt es die Seitenflügel eines Altars, der aus der Antoniterkomturei von Isenheim stammt. Ursprünglich flankierten die Flügel einen heute verlorenen Mittelschrein, der vermutlich Schnitzfiguren enthielt. Auf den Innenseiten sind die Geburt Christi und der Hl. Antonius dargestellt. Vor letzterem kniet der Stifter des Altars, Jean d’Orlier, der dem Isenheimer Kloster zwischen 1460 und 1490 vorstand. Auf den Rückseiten der beiden Tafeln ist die Verkündigung dargestellt, ein Lieblingsthema des Künstlers, der am blühenden Marienkult des ausgehenden 15. Jahrhunderts teilhatte. Allem Anschein nach hat der Colmarer Meister Anleihen bei der Kölner Kunst gemacht, worauf vor allem das aufwändig gemalte Muster des Ehrentuchs verweist, vor dem sich die Szene abspielt. Diese Tafel ist charakteristisch für die Kunst Martin Schongauers, sowohl was die Behandlung der menschlichen Körper betrifft, als auch in der kraftvollen, monumentalen Darstellung des Geschehens. Die Sorgfalt, die auf die Behandlung der Details verwendet wird, findet sich in seinem Hauptwerk wieder, der 1473 datierten Madonna im Rosenhag in der Dominikanerkirche von Colmar.

Martin Schongauer
 

Martin Schongauer, Die Verkündigung, Orlier-Altar, um 1470, Öl auf Leinwand (Fichte), Musée Unterlinden, Colmar

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