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Hermann Schadeberg

Die Kreuzigung, zwischen 1410 und 1415

Die auf Holz gemalte Kreuzigung gilt als das älteste erhaltene Tafelbild im oberrheinischen  Raum. Mit ihren schimmernde Farben, die den Glanz von Goldschmiedearbeiten nachahmen, dem punzierten Goldgrund, den sorgfältig ausgeführten feinen Details, die der Buchmalerei nahestehen, und den langgezogenen Körpern ist sie ein typisches Werk der Internationalen Gotik.

Die Komposition ist traditionell auf den an das Kreuz genagelten Christus zugeschnitten, der seine Seele in Gestalt eines kleinen Kindes aushaucht. Links vom Kreuz sind die Jungfrau und die heiligen Frauen gruppiert, rechts steht der hl. Johannes. Über ihm hält ein Zenturio     ein Spruchband, das die Inschrift «Dieser war wahrhaft Gottes Sohn» auf lateinisch trägt. Am Fuß des Kreuzes betet ein Dominikaner, sicher der Stifter, für seine eigene Auferstehung. Die Löwin, die ihre totgeborenen Jungen mit ihrem Atemhauch zum Leben erweckt, drückt die gleiche Hoffnung aus. 

Im Zuge der Forschungsarbeiten zur Ausstellung «Straßburg 1400. Ein Kunstzentrum in Europa zur Zeit der Gotik» konnte die Tafel dem Straßburger Maler Hermann Schadeberg zugeschrieben werden, der auch Vorlagen für Glasfenster schuf.

Hermann Schadeberg
 

Straßburger Maler, Hermann Schadeberg ?, Die Kreuzigung, zwischen 1410 und 1415, Öl auf Leinwand (Fichte), Musée Unterlinden, Colmar

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