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Horburg

Goldpyxis, zweite Hälfte des 7. Jh.

1884 wurde in Horbourg ein Sarkophag freigelegt, in dem zwei merowingische Goldschmuckstücke gefunden wurden. Das Musée Unterlinden erwarb sie 1890. In den Ring ist eine römische Gemme eingefasst, die einen Vogel zeigt. An jeder Seite der zylindrischen Fassung mündet der Ringreif in eine Doppelvolute. Das bedeutendere Stück ist eine zylindrische Pyxis aus dickem Goldblech. Büchse und Deckel werden von zwei Scharnieren zusammengehalten. Ein guillochierter Filigrandekor verdeckt die Schweißnähte zwischen den einzelnen Teilen. Weitere Filigrane schmücken die Außenwand, den Boden und den Deckel der Pyxis mit klassischen, S- oder hakenförmigen Motiven. Durch eine kleine Öse neben einem der Scharniere konnte die Pyxis auf eine Kette aufgezogen werden. Es handelt sich demnach um eine bulla, einen Anhänger, der einem bekannten fränkischen Brauchtum entsprechend Amulette enthielt. Stilistisch sind die beiden Schmuckstücke eindeutig in die zweite Hälfte des 7. Jahrhunderts einzuordnen.

Horburg
 

Goldpyxis, zweite Hälfte des 7. Jh., Horbourg, Musée Unterlinden, Colmar

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