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Gaspard Isenmann

Einzug Christi in Jerusalem und Abendmahl

Diese Holztafel gehört zum Fronaltar-Retabel der Kirche des St. Martinsstifts zu Colmar. Er ist eines der seltenen Werke, deren Zuschreibung gesichert ist, da der Vertrag aus dem Jahr 1462 erhalten ist. Aus ihm erfahren wir, dass das St. Martinsstift Caspar Isenmann mit der Ausführung des Altars beauftragte. Die Rückseite trägt die Jahreszahl 1465, das Vollendungsdatum. Das Retabel war in der Stiftskirche aufgestellt, bevor es 1720 auseinandergenommen wurde. Die einzelnen Tafeln wurden an unterschiedlichen Orten gelagert und gelangten schließlich in den Grundstock, der zur Eröffnung des Museums 1853 führte. Auf den Tafeln sind Spuren gotischer Füllungen erkennbar. Diese waren vermutlich aus vergoldetem Holz und rahmten die Szenen ein. Aufgrund dieser Leerstellen kann die ursprüngliche Anordnung des Altars, der sicher zahlreiche Klappflügel besaß, nicht mehr rekonstruiert werden. Isenmann hat seinen Passionsaltar in einem Stil geschaffen, der typisch für den Zeitraum ist, in dem die deutsche Malerei flämische Neuerungen aufnahm. Isenmann darf als direkter Vorgänger Schongauers betrachtet werden.

Gaspard Isenmann
 

Gaspard Isenmann, Einzug Christi in Jerusalem und Abendmahl, Altar, Collégiale Saint-Martin, 1465, Öl auf Leinwand (Fichte), Musée Unterlinden, Colmar

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