Sie befinden sich hier : Home // Sammlungen // 19. Jh. // Gemälde // Elsässische Landschaften

Elsässische Landschaften

Die Landschaftsmalerei vom Ende des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ist in den Gemäldesammlungen des Museums mit einem reichen Bestand vertreten und stellt somit einen Schwerpunkt dar. Die in diesem Zeitraum ausgeführten Bilder spiegeln die romantische Vorliebe für eine naturalistische Behandlung der Natur wider. In diesem Zusammenhang haben auch elsässische Künstler Bedeutendes geleistet, so Michel Hertrich mit seinen Stadtansichten von Colmar oder Henri Lebert. Unermüdlich durchwandert Lebert das idyllische Elsass auf der Suche nach Motiven, die er in unzähligen Skizzen festhält. Im Atelier komponiert er dann auf der Grundlage dieser Skizzen prächtige Sepiazeichnungen, die ihrerseits als Vorlage für seine Ölgemälde dienen. In dieser topografisch genauen Ansicht des Fischboedlé legt Lebert großen Wert auf die atmosphärische Wiedergabe der Natur, die er als erhabenes Schauspiel darstellt. Die bisher nur wenig erforschte romantische Landschaftsmalerei im Elsass wird Thema einer Ausstellung im Musée Unterlinden sein, die für das Frühjahr 2011 geplant ist.

 

Elsässische Landschaften
 

Henri Lebert, Fischboedlé, 1828,
Öl auf Leinwand, Musée Unterlinden, Colmar