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Die 1947 als Idealverein gegründete «Société de Martin Schongauer» zeichnet für die Verwaltung des Musée d’Unterlinden seit seiner Eröffnung 1853 verantwortlich. Louis Hugot, Archivar und Bibliothekar der Stadt Colmar, gründet 1847 einen Gelehrtenkreis, der damit beauftragt ist, ein Kupferstichkabinett aufzubauen und eine Zeichenschule einzurichten. Dieser Kreis, der sich Schongauer-Gesellschaft nennt, übernimmt ebenfalls die verwaltung der während der Französischen Revolution beschlagnahmten Werke. Louis Hugot, Vorsitzender der Schongauer-Gesellschaft, initiiert den Umbau des ehemaligen Klosters der Dominikanerinnen von Unterlinden in ein Museum. 1852 werden die Werke des Revolutionsmuseums in die alten Klostergebäude gebracht. 1853 wird das Museum eröffnet. Seitdem steht der weltberühmte Isenheimer Altar im Mittelpunkt seiner Sammlungen.