Kolloquien

Die Kinderbücher von Otto Dix. Versuch eines Überblicks
Marie Gispert

Marie Gispert ist Dozentin für zeitgenössische Kunst an der Université Paris I Panthéon-Sorbonne mit dem Schwerpunkt künstlerische und kulturelle Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich im 20. Jahrhundert. Sie ist Autorin eines Buches zu Otto Dix (La femme à la cigarette, Paris, Nouvelles Editions Scala, 2011), mehrerer Artikel über die Rezeption Otto Dix‘ in Frankreich (Cahiers du MNAM 2012 u. 2015; Etudes germaniques, 2015) sowie über das graphische Werk des Künstlers (Ausstellungskat. De L’Allemagne, 2013; Kolloquiumsakten Regards d’artistes sur la Grande Guerre / Der erste Weltkrieg im Medium der Künste, 2016). Marie Gisbert hat ebenfalls Beiträge über andere deutsche Künstler verfasst, etwa Max Klinger, George Grosz, Paul Klee oder Vassily Kandinsky. Sie interessiert sich für Kunstvermittlung und Kunstkritik sowie für die Grafik des 19. und 20. Jahrhunderts.


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Ein glücklicher Zufall… Als ich im Frühjahr 2016 vorschlug, bei dem Studientag in Colmar über die Kinderbücher von Otto Dix zu sprechen, wusste ich noch nichts von den Nachforschungen der Düsseldorfer Galeristen zum sechsten Kinderbuch von Otto Dix. Im Rahmen meiner Vorbereitungen zu einem Buch über Otto Dix im Jahr 2011 führte ich mehrere Gespräche mit Jan Dix, dem Sohn des Künstlers, und mit seiner Enkelin Bettina. Bettina hatte mir ein Kinderbuch gezeigt, das sie bei sich zu Hause in Bevaix aufbewahrte. Damals wurde mir die Bedeutung der Kinderbücher klar. Die darin enthaltenen Aquarellzeichnungen eröffnen grundlegende Einblicke in den Menschen und den Künstler Otto Dix. Zwischen 1922 und 1931 gestaltete Dix fünf Kinderbücher: für Martin, genannt Muggeli, Kind aus erster Ehe seiner Frau Martha (1922); für dessen Schwester Hana (um 1925; dies ist das Kinderbuch, das 2016 von der Galerie Remmert und Barth entdeckt wurde); für seine älteste Tochter Nelly (um 1927) und für seine Söhne Ursus und Jan (1930 und 1931). 1955 gestaltete er für seine Enkelin Bettina ein letztes Kinderbuch. Das zuletzt entdeckte Kinderbuch unterstreicht die Bedeutung dieser Bücher, und zwar durch die darin abgebildeten biblischen Themen. Sie sagen viel über die Beziehung von Otto Dix zu seinen Kindern und der Kindheit im allgemeinen aus; durch ihre Verbindung untereinander zeigen sie aber auch die stilistische und spirituelle Entwicklung des Künstlers. Die Kinderbücher müssen also als Teil seines Gesamtwerks verstanden werden. Sie sind zwar zweifelsohne „kindgemäß“, scheinen oft aber auch wie eine „Vorahnung“ bzw. wie Vorstudien zu seinen Gemälden; beide Schaffensbereiche beeinflussen sich gegenseitig. Das Thema ist also sehr vielfältig und wurde bisher kaum untersucht, es gibt keinen synthetischen Ansatz. Ich möchte versuchen, verschiedene Thesen über die Kinderbücher von Otto Dix herauszuarbeiten und einige von ihnen näher zu beleuchten

Ein eigenes Genre?

Die Kinderbücher von Otto Dix

Wenn wir von „den Kinderbüchern“ von Otto Dix sprechen, müssen wir als erstes präzisieren, dass es sich dabei nicht um Kinderbücher im allgemeinen Sinne handelt, sondern um ganz persönliche, private Bücher für seine Kinder. Laut Werkverzeichnis der Aquarelle von Otto Dix waren die Bücher für Jan und Ursus zwar 1931 oder 1932 in der Galerie Neue Kunst Fides von Rudolf Probst in Dresden ausgestellt[1], doch hatte sie Dix in erster Linie für den privaten Gebrauch in der Familie angefertigt.

Die Bücher waren ein Bindeglied zwischen ihm und seiner Frau Martha sowie eine Verbindung zu seinen Kindern, die stark von Bildern geprägt war. Die Kinderbücher, vor allem diejenigen für Nelly und Bettina, zeigen auch Verbindungen zu den Briefen von Otto Dix, die er gerne mit kleinen Skizzen über die Familie versah. In einem Brief an Martha aus dem Jahr 1930 zeichnete er Ursus, der vom Stuhl fällt[2]; eine ähnliche Zeichnung befindet sich auf dem Deckblatt des Kinderbuches für Ursus[3]. Man sieht dort Ursus, der auf den Buchstaben seines Namens herumturnt. Manche Zeichnungen aus Dix’ Briefen erscheinen gar wie ein Entwurf für spätere Aquarellzeichnungen. Im Kinderbuch für Hana[4] zeichnet Dix Hans Koch (den ersten Mann von Martha Dix und Vater von Hana) als Ritter mit Ritterrüstung. Diese Zeichnung ist wahrscheinlich aus einer Skizze in einem Brief an Hans Koch aus dem Jahr 1922 entstanden[5].

Die Kinderbücher haben einen sehr persönlichen Charakter; vor allem in den Bilderbüchern für die Mädchen hat Dix Szenen aus dem Familienleben dargestellt, immer wieder ist die Familie Dix zu sehen. Bettina Dix, die Enkelin des Malers, erinnert sich daran, dass sie viel Zeit beim Großvater im Atelier verbracht hat. Sie hat Pinsel und Paletten ausgewaschen und den Boden gefegt; wie auf einer Zeichnung in ihrem Kinderbuch dargestellt.[6] Auch der Hund, der mehrmals in ihrem Buch zu sehen ist[7], hat tatsächlich existiert, es war der Familienhund namens „Curry“.[8] Vor allem in den Büchern für die Mädchen hat Dix die Kinder immer wieder im Kreise der Familie abgebildet. So sieht man etwa Nelly bei einem Spaziergang mit ihren Eltern, Bernhard Lindner (ihrem Großvater mütterlicherseits) und ihren Großeltern väterlicherseits, Franz und Louise Dix. Sich selbst stellt Dix als Jäger dar, der etwas abseits von der Gruppe steht[9]. Die dargestellten Personen werden im Begleittext von Martha Dix beschrieben: Papa, Tante Tutti, Mammi, Bernd, Großvater, Großmutter, Gärtner König und Nelly selbst[10]. Auf dem letzten Blatt im Kinderbuch für Bettina sind Martha und Otto Dix als Großeltern zu sehen, die ihre Enkelin begleiten[11]. Dieses Bild ist besonders aussagekräftig, denn es stammt aus dem Jahr 1955, dem Jahr, in dem Nelly Dix, Bettinas Mutter, starb. Auf zwei weiteren Zeichnungen desselben Buches ist eine junge Frau zu sehen, die mit großer Wahrscheinlichkeit Nelly darstellt[12], denn Alter und Frisur entsprechen Fotos von ihr aus der damaligen Zeit. Ihr Fehlen auf der letzten Zeichnung ist zweifelsohne ein Hinweis auf ihren frühen, tragischen Tod.

Die Jungen werden in ihren Kinderbüchern zwar nicht direkt dargestellt, die behandelten Themen beziehen sich aber offensichtlich auf Erlebnisse, die sie mit ihrem Vater geteilt haben. In seinen Erinnerungen schreibt Ursus: „Er nahm uns gern auf Spaziergänge mit und erzählte uns dabei aus vergangenen Zeiten. Seine Geschichten handelten von Indianern, Seeungeheuern, Vulkanen und vom Krieg: Themen, die für uns Knaben faszinierend waren.“[13] Die Kinder haben auch selbst viel gemalt und später alle einen künstlerischen Werdegang eingeschlagen: Nelly wurde Malerin[14], Ursus Restaurator und Jan Goldschmied. In seiner Rede zur Eröffnung des Otto-Dix-Hauses in Hemmenhofen im Jahr 1991 sagte Jan: „Wir Kinder malten und zeichneten viel und der Papi hatte seine Freude daran“.[15] Auf einem Foto aus Ursus’ und Jans’ Zimmer sind zahlreiche Kinderbilder an den Wänden zu sehen[16]. Die Zeichnungen in den Kinderbüchern sind also auch das Ergebnis eines Austauschs zwischen dem Vater und seinen Kindern. Im Bilderbuch für Jan beschäftigt sich Dix zum Beispiel eingehend mit der Darstellung eines Vulkanausbruchs[17]. Aus Briefen an seinen Sohn geht hervor, dass Jan sich besonders für Vulkane interessierte und sogar selbst den Ausbruch des Vesuvs gemalt hatte. Dix schrieb Anfang 1938 an seinen Sohn: „Mein lieber Jan! Für dein schönes Vesuvbild vielen Dank. Ich schick Dir einige Farbe in Tuben und Papier. Was bedeutet das Schwefelgelb im Vordergrund? Ist das Schwefel?“[18]

Die Kinderbücher von Otto Dix unterscheiden sich von anderen, illustrierten Kinderbüchern auch dadurch, dass sie, mit einer Ausnahme, keinen Text enthalten. Nur im Buch für Nelly sind die Zeichnungen mit einigen Sätzen versehen, die von Martha Dix geschrieben wurden. Diese Sätze erzählen aber keine eigenständige Geschichte, sie erscheinen vielmehr wie eine Beschreibung der jeweiligen Zeichnungen. Ungewöhnlich ist auch die Größe der Kinderbücher. Jede Aquarellzeichnung, auf Karton aufgezogen, erscheint wie ein eigenes Kunstwerk. Das kürzlich entdeckte Buch für Hana misst etwas mehr als 52 x 40 cm, die auf Karton aufgezogenen Aquarelle kaum weniger. Als Dix sein erstes Buch – das Buch für Muggeli – an Hans und Maria Koch schickte, erwähnte Maria in einem Brief an ihre Schwester die ungewöhnliche Größe des Buches mit den Worten: „Also morgen ist groooosser Abschub des Riesenmonumentaloriginalaquarellbilderbuches für den kleinen Muggeli-saumatz“.[19]

Verbindungen zur Kinderliteratur

Bei Dix’ Kinderbüchern handelt es sich zwar nicht um klassische illustrierte Kinderbücher, es bestehen jedoch offensichtliche Verbindungen zur Kinderliteratur und zu Abenteuerromanen, die damals von Kindern gern gelesen wurden.

Thematisch gibt es klare Verbindungen zu den Abenteuerromanen, die damals in Deutschland sehr beliebt waren. So gibt es Hinweise auf Bücher und Figuren von Karl May, in erster Linie im Buch für Muggeli. Die Darstellung des Orients[20] erinnert an die Abenteuer des Kara Ben Nemsi, die Cowboys und die zahlreichen Indianer[21] lassen an Winnetou und Old Shatterhand denken. Die Indianer könnten auch eine Verbindung zur Romanreihe The Leatherstocking Tales von Fenimore Cooper haben, die zwischen 1824 und 1841 unter dem Titel Lederstrumpf Erzählungen auf Deutsch erschienen ist. Otto Dix ließ sich aber auch von den Abenteuern des Baron Münchhausen inspirieren, die Gottfried Bürger zwischen 1747 und 1794 bearbeitet und unter dem Titel Abenteuer des berühmten Freiherrn von Münchhausen[22] herausgegeben hat. In den Büchern für die Mädchen hat Dix auch Märchen der Gebrüder Grimm illustriert; die Bremer Stadtmusikanten im Buch für Hana[23] Rotkäppchen im Buch für Nelly[24].

Neben den Themen aus Märchen und Romanen übernahm Dix auch formale Aspekte aus der Kinderliteratur, wie bereits bei Otfried Käppeler[25] beschrieben. Diese Entlehnungen waren oft nur punktuell, wie etwa die Buchstaben auf den Deckblättern der Bücher für Ursus[26] und Jan[27]. Stellenweise erinnern die Kinderbücher von Otto Dix aber auch an die Ursprünge der Kinderliteratur und an das Orbis Pictus von Comenius, vor allem das Buch für Muggeli.

Mit jeder illustrierten Szene scheint Dix etwas erklären zu wollen. Hinter jeder Zeichnung scheint ein pädagogischer Ansatz zu stecken, um die kognitiven Fähigkeiten des Kindes zu fördern.

Neben der Hauptszene hat Otto Dix immer wieder Nebenszenen dargestellt, und zwar mit Motiven, die den Kindern die Welt erklären sollen. Hinter dem Indianer sind Tipis, ein Bogen, eine Friedenspfeife und sogar eine Bisonjagd zu sehen. Dank der Größe der Zeichnung sind diese Motive sehr gut zu erkennen[28]. Dieser enzyklopädische Aspekt ist vor allem in den Darstellungen der Natur zu beobachten, die Dix oft verwendet hat und die in den Büchern von Muggeli[29] und Nelly[30] fast identisch sind. Die Bücher von Nelly und Bettina ähneln sonst jedoch eher Biedermeier-Büchern, die Szenen aus dem Leben einer bestimmten bürgerlichen Gesellschaftssicht zeigen. Otto Dix baut auch immer wieder moralische Lektionen ein, allerdings auf humorvolle Art und Weise. Im Buch für Nelly[31] zeigt er (begleitet von einem Text von Martha), was passieren kann, wenn Nelly die Katze ärgert. Bettina macht er auf die Gefahren beim Gebrauch von Streichhölzern aufmerksam[32]. Diese beiden Zeichnungen erinnern an den Struwwelpeter von Heinrich Hofmann[33], der zeigt, was mit zappeligen Kindern passiert[34]. Die Zeichnung aus dem Buch für Bettina erinnert an die Geschichte von Paulinchen in Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug, wenn auch mit weniger tragischem Ende.

Auch lassen die Blätter erkennen, dass Dix den Aufbau von Erzählungen aus anderen Kinderbüchern übernommen hat. Dabei erlaubte er sich jedoch einige Freiheiten bei der Anordnung der verschiedenen Szenen. Die Missgeschicke von Nelly zum Beispiel stellt Dix auf einem Blatt dar und verbindet somit Ursache und Wirkung: Nelly ärgert die Katze und wird daraufhin von dieser gekratzt[35], oder: Sie ist unvorsichtig und fällt in den Goldfischteich[36]. An anderer Stelle zeichnet Dix seine Geschichte als Fortsetzung in zwei Bildern: Curry, der Hund, läuft einer Katze hinterher (Bild 1), diese flüchtet auf einen Baum (Bild 2) – eine Szene aus dem Kinderbuch für Bettina[37]. Im Buch für Nelly[38] stellt er eine Szene aus Rotkäppchen auf zwei Bildern dar.

Die Verbindungen zur Kinderliteratur können hier nur angerissen werden; um die Kinderbücher von Otto Dix genauer zu analysieren, müssten diese differenzierter untersucht werden.

Ein Dialog zwischen den Büchern

Geschlechtsspezifische Themen? Mit Ausnahme des Buches für Hana

Betrachten wir die fünf Kinderbücher, die bis 2016 bekannt waren, gibt es offenkundige Unterschiede zwischen den Büchern für die Jungen (Martin, Ursus und Jan) und denen für die Mädchen (Nelly und Bettina): Die Bücher für die Jungen enthalten Abenteuer aus der weiten Welt, die für die Mädchen Szenen aus dem Alltag. In den Büchern für Nelly[39] und Bettina[40] zeigt Dix die Mädchen zum Beispiel beim Wäscheaufhängen mit der Mutter. Auch hat Dix die gleichen Themen und Motive in den Büchern für die Jungen und für die Mädchen unterschiedlich dargestellt. Ein Beispiel hierfür sind die Tierdarstellungen: In den Büchern für die Jungen zeigt Dix wilde Tiere in ihrem natürlichen Lebensumfeld, in den Büchern für die Mädchen sind die Tiere gezähmt und befinden sich im Zoo. So zum Beispiel die Giraffe und der Geier, die im Buch für Muggeli[41] in der Wüste vor einer Pyramide zu sehen sind, im Buch für Nelly[42] in einem Käfig im Zoo. Auch das Leben der Tiere im Wald stellt Otto Dix unterschiedlich dar. Im Buch für Muggeli zeigt er die Tiere als Jäger: Der Fuchs lauert der Ente auf, der Hecht verschlingt die Kaulquappen, der Krebs bedroht den Frosch, der Raubvogel stürzt sich auf seine Beute[43]. Im Buch für Nelly dagegen zeichnet er eine friedliche Szenerie mit der Vogelmutter, die ihre Jungen füttert[44].

Es existieren aber auch Verbindungen zwischen den Kinderbüchern, selbst zwischen denen für Jungen und Mädchen. Einige Motive aus dem Buch für Nelly waren bereits in einem zweiten Buch für Muggeli enthalten. Das Buch für Nelly war ein Geschenk zu Ostern, das zweite Buch für Muggeli ein Weihnachtsgeschenk (1922), gestaltet von Otto Dix und seiner Frau Martha. Es enthält – so wie die Mädchenbücher – Szenen aus dem Familienleben, aber auch Märchenthemen wie zum Beispiel den Wolf, der aufgeschnitten wird, um Rotkäppchen und die Großmutter zu befreien[45]. Diese Zeichnung stammte allerdings von Martha und nicht von Otto Dix.

Die Entdeckung des Bilderbuchs für Hana stellt diese zweigeteilte, geschlechtsspezifische Aufteilung jedoch in Frage. Im Buch für Hana, die damals etwa fünf Jahre alt war, griff Dix ganz neue Themen auf. Mit Ausnahme der Aquarellzeichnung zu den Bremer Stadtmusikanten[46] und einer Zeichnung, die Hana und ihre Familie in mittelalterlichen Kostümen vor der Burg Randegg zeigt[47], enthält das Bilderbuch ausschließlich Illustrationen mit biblischen Geschichten. Dass Dix sich diesen Themen zuwandte, ist an sich nicht verwunderlich; 1963 sagte er bei einem Gespräch: „Sie müssen bloß mal das Evangelium lesen. Das ist alles anders, wie man sich das vorstellt. Man muss das mal ganz genau lesen. Jedes Wort muss man lesen. Die Bibel ist nämlich ein wunderbares Geschichtsbuch“.[48] Erstaunlich ist aber, dass Dix diese biblischen Themen im Buch für die kleine Hana aufgriff, während er zwei Jahre später, im Buch für seine Tochter Nelly, Szenen aus dem Alltag darstellte. Er zögerte auch nicht, furchterregende Motive darzustellen, die später ebenfalls in den Büchern für Jan und Ursus zu finden sind, wie Die Sieben Todsünden[49] oder Die Versuchung des Heiligen Antonius[50]. Dass Dix dasselbe Motiv in den Mädchen- und Jungenbüchern unterschiedlich darstellte, zeigt sich vor allem in den Zeichnungen des Heiligen Georg mit dem Drachen. Dix zeichnete diese Szene ein erstes Mal im Bilderbuch für Hana[51] und später im Buch für Ursus[52]. Im Bilderbuch für Hana erscheint der Ausgang des Kampfes sehr viel klarer: Der Heilige Georg sitzt auf dem Pferd, der Drachen liegt am Boden (in der unteren, linken Bildhälfte), durchstoßen vom Schwert des Ritters. Im Buch für Ursus dagegen nimmt der Drache den Großteil des Bildes ein; Sankt Georg steht neben ihm und wird teilweise vom Schwanz des Drachen verdeckt. 1938 malte Dix den Heiligen Georg ein letztes Mal für seine Kinder. Nelly wählte dieses Motiv für ihr Exlibris aus und bat ihren Vater, eine Radierung anzufertigen. Die Darstellung des Heiligen Georg entspricht darauf eher der Darstellung aus dem Buch von Hana, denn Georg sitzt siegessicher auf seinem Pferd[53].

Stilistische und thematische Entwicklungen innerhalb der Kinderbücher

Neben den Unterschieden zwischen den Jungen- und Mädchenbüchern ist – zwischen dem ersten Buch für Muggeli aus dem Jahr 1922 und dem Buch für Jan, das um 1931 entstand – auch eine stilistische und thematische Entwicklung zu beobachten. Das Buch für Bettina, das Dix 25 Jahre später gezeichnet hat, ist, chronologisch gesehen, gesondert zu betrachten. Ein synthetischer Vergleich konnte bisher nicht erbracht werden, da das Buch für Hana bis vor Kurzem unbekannt war.

Zunächst einmal lässt sich eine stilistische Entwicklung in den Aquarellzeichnungen von Otto Dix erkennen. Zwischen dem Buch für Muggeli und dem für Jan verändert er seinen Stil von präzise gemalten Aquarellen mit deutlichen Federstrichen auf leicht verschwommenem Hintergrund zu einem sehr viel stärker malerisch geprägten Stil mit diffusen Konturen. Sehr gut erkennbar ist dieser Unterschied bei den Indianerzeichnungen im Buch für Muggeli[54] und für Ursus[55].

Mit der stilistischen Entwicklung veränderte Dix auch die Komposition seiner Zeichnungen. Von groß angelegten Szenen mit einer Fülle kleiner, detaillierter Motive wechselte er zu einzelnen, isolierten Szenen, bei denen er viel Wert auf deren Ausdruckskraft legte. Besonders gut erkennbar ist diese Entwicklung bei der Darstellung von Szenen aus Afrika. Im Buch für Muggeli[56] stellt Otto Dix eine Szene mit verschiedenen Inhalten dar: Im Vordergrund sieht man Männer auf einer Piroge bei der Krokodiljagd, dahinter eine zweite Piroge mit Krokodiljägern. Am Ufer des Flusses sind verschiedene Pflanzen zu sehen, ebenso Flamingos und ein Dorf mit Kindern. Im Buch für Ursus[57] dagegen konzentriert sich Dix auf die Darstellung des Tigers, der von den afrikanischen Jägern umzingelt wird. Die Dramatik des Moments stellt er dabei äußerst bildhaft dar; die Augen und Zähne der Jäger unterstreicht er durch Weißhöhungen.

Die Entwicklung in Dix’ Kinderbüchern ist aber nicht nur formeller Art und kann auch in Büchern beobachtet werden, die zeitlich nahe beieinander liegen, wie etwa die Bücher von Ursus und Jan[58]. Auch die Gewichtung der Themen verändert sich. Das Thema des Kampfes nimmt eine immer größere Rolle ein. Im Buch für Ursus sind auf 16 Blättern insgesamt sieben Kampfszenen zu sehen. Den Tod (als Folge des Kampfes) stellt Dix jedoch nur im Buch für Jan ganz deutlich dar: Auf dem letzten Blatt ist ein seltsamer Totentanz mit menschlichen Skeletten und einem Tierskelett zu sehen[59]. Dix malte aber auch Skelette in den Tiefen des Ozeans oder Tote bei einem Vulkanausbruch[60]. Schließlich können wir beobachten, dass er dasselbe Thema im Laufe der Zeit unterschiedlich dargestellt hat, zum Beispiel die Urgeschichte oder Kämpfe zwischen Mensch und Tier. In den ersten Büchern stellt Dix die Urgeschichte eher als Fantasiewelt dar, mit Fabelwesen, die direkt aus der Literatur entsprungen zu sein scheinen. Die erste Illustration zu diesem Thema im Buch für Muggeli erinnert stark an Die Reise zum Mittelpunkt der Erde von Jules Verne, die Dix sicher auch schon bei seinen Unterwasser-Szenen inspiriert hatte. Seine Zeichnungen erinnern an die Beschreibung des Kampfes zwischen einem Ichthyosaurus und einem Plesiosaurus bei Jules Verne[61]. Auch die von diesem beschriebenen Riesenpilze sind bei Dix zu erkennen. Den Urmenschen zeigt Dix im Buch für Ursus im Kampf mit dem Bären[62] und bei der Mammutjagd[63]. Die Darstellung der Dinosaurier wiederum scheint sich auf andere Romane zu beziehen, wie etwa den Jugendroman Rulaman (1878) von David Friedrich Weinland, der in der Stein- und Bronzezeit spielt und Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland sehr bekannt war. Bei der Darstellung der Mammutjagd sind frappierende Ähnlichkeiten erkennbar. Die Mammutjagd war ein Thema, das damals auch in prähistorischen Romanen in Frankreich sehr beliebt und weit verbreitet war[64].

Die Darstellung der Kampfszenen zwischen Mensch und Tier scheinen bei Otto Dix zwischen 1920 und 1930 immer gewalttätiger zu werden. Im Buch für Muggeli ist die Krokodiljagd noch sehr kindgerecht dargestellt. Im Buch für Ursus zeigt Dix die Kampfszenen und das Blut, das dabei fließt, schon sehr viel deutlicher; dies gilt etwa für die bereits genannte Tigerjagd, aber auch das Zusammentreffen mit den Wölfen in Sibirien[65]. Im Buch für Ursus hat Dix die Tragödie nur angedeutet, im Buch für Jan zeigt er sie dagegen ganz deutlich: Der Löwe steht auf dem Jäger, der am Boden liegt und den er offensichtlich gerade getötet hat[66]. Die Tatsache, dass Dix die Gewalt immer deutlicher zeigt, lässt einen Zusammenhang mit den damaligen gesellschaftlichen Entwicklungen vermuten, die Otto Dix aufmerksam verfolgte. Um den Sinn seiner Kinderbücher zu verstehen, müssen wir sie also als Teil seines Gesamtwerks betrachten.

Der Bezug zum Gesamtwerk

Aus den offiziellen Werken übernommene Themen

Beim Vergleich der Kinderbücher von Otto Dix mit seinen „offiziellen“ Werken erstaunt als erstes die Übereinstimmung der Quellen. Die alten Meister scheinen bei der Entstehung der Kinderbücher genauso bedeutend gewesen zu sein wie bei seinen Ölgemälden. Auffallend ist der Einfluss von Bosch oder Brueghel (Der Sturz der rebellierenden Engel[67]) bei den Phantasietieren in seinen Kinderbüchern. Die Versuchung des Heiligen Antonius[68] von Grünewald scheint beim gleichnamigen Blatt im Bilderbuch für Hana[69] als Vorbild gedient zu haben.

Auch in Szenen mit weniger biblischem oder phantastischem Hintergrund ist der Einfluss verschiedener alter Meister erkennbar. Die Stürme, die Dix in seinen Kinderbüchern zeichnet[70], lassen Einflüsse von Brueghel[71] erkennen.

Aber auch aus seinen eigenen Werken scheint Otto Dix Motive für seine Kinderbücher entlehnt zu haben. Er hat diese jedoch abgeändert, um sie für die Kinder zugänglich zu machen. René Hirner hat mehrere überzeugende Zusammenhänge zwischen dem offiziellen Werk von Otto Dix und dessen Kinderbüchern dargelegt[72]. Die Darstellung der Kontinente weist zwar Bezüge zum Orbis Pictus oder zu Romanen von Karl May auf, aber ebenso zu den Matrosen und Matronen, die Dix Anfang der 1920er Jahre gemalt hat, also in der Zeit, als auch das Buch für Muggeli entstand. Besonders aussagekräftig ist in diesem Zusammenhang Dix’ Gemälde Der Matrose Fritz Müller aus Pieschen, auf dem der Matrose von vier Kontinenten umgeben ist[73]. Eine kindgerechte Version dieses Bildes findet sich in den Zeichnungen im Buch für Muggeli wieder: der Orient und die Pyramiden[74], Schwarzafrika und der Krokodilfang[75], das Lebens der Indianer[76] und die amerikanische Großstadt[77]. Das Boot, das auf dem Ölgemälde „Lydia“ heißt, trägt im Kinderbuch den Namen „Hanali“, also den Kosenamen der kleinen Schwester von Martin (alias Muggeli)[78]. Der Wilde Westen, Indianer und Cowboys waren Themen, die Otto Dix in jener Zeit öfter verwendet hat; sogar von sich selbst hat er ein Selbstbildnis als Indianer[79] angefertigt. Hirner hat auch den Cowboy in der Zeichnung von New York als Selbstbildnis von Dix interpretiert[80]. Die Physiognomie des Indianers ähnelt allerdings nicht so sehr der von Dix, sondern lässt vielmehr an seinen Freund George Grosz denken, dem er in jener Zeit sehr nahe stand und dessen Werke ebenfalls eine Vorliebe für den Wilden Westen aufweisen[81].

Die offiziellen Werke und die Kinderbücher von Otto Dix enthalten zwar immer wieder die gleichen Motive, Dix gleicht diese aber an die jeweilige Zielgruppe an. Gut erkennbar ist dies bei seiner Darstellung des Zirkus und des Theaters. Suleika[82] zum Beispiel steht für die Welt der Matrosen, der Prostitution und des Schauspiels. Die Tätowierungen auf dem Körper der Frau dienten Dix als Vorlage für die Darstellung exotischer Länder in seinen Kinderbüchern. In diesen klammert er die erotische Dimension von Suleika aber vollständig aus, ebenso wie die Träume des Matrosen Fritz Müller. Auch die Darstellung des Zirkus verliert in den Kinderbüchern seinen ambivalenten Charakter, den Dix ihm in der Mappe Zirkus[83] verlieh, die er 1922, im selben Jahr wie das Buch für Muggeli, anfertigt. Auf seinen Radierungen zeigt er den Zirkus nicht nur als einfaches Vergnügen, sondern spielt stets auf die Verbindung von Eros und Thanatos an. Im Buch für Muggeli aber stellt er den Zirkus sehr viel leichter und fröhlicher dar, ohne Zweideutigkeiten[84].

Die Kinderbücher sind zwar weniger von der Nachkriegsgesellschaft geprägt als Dix’ offizielle Werke (die Großstadt erscheint darin zum Beispiel nicht), trotzdem sind sie nicht ganz frei von Gewalt. Allerdings zeigt Otto Dix in seinen Kinderbüchern nur die Gewalt zwischen Mensch und Tier, nie Gewalt zwischen den Menschen.

Die grundlegende Bedeutung des Bilderbuchs für Hana

Dass zwischen den Kinderbüchern und den „offiziellen“ Werken von Otto Dix enge Verbindungen bestehen, ist schon seit längerem unbestritten; die Entdeckung des Bilderbuchs für Hana unterstreicht jedoch noch einmal die Rolle, die die Kinderbücher als Vorläufer für einige seiner Werke gespielt haben.

Das Kinderbuch für Hana zeigt, dass Dix sich schon sehr früh mit biblischen Themen befasst hat. Abgesehen von vereinzelten Gemälden, die direkt nach dem Ersten Weltkrieg entstanden sind, bearbeitete er dieses Thema in seinen offiziellen Werken aber erst ab den späten 1930er Jahren. Der Heilige Christophorus ist in diesem Zusammenhang eine Schlüsselfigur, die zwischen 1938 und 1944 immer wieder erscheint. In diesem Zeitraum malte Otto Dix sechs Gemälde des Heiligen Christophorus, jeweils mit einer unterschiedlichen Anordnung des Motivs und mit verschiedenen Maltechniken. Diese Gemälde weisen enge Verbindungen zu den alten Meistern auf, in erster Linie zu Bosch[85], Lucas Cranach dem Älteren[86] oder zu Dürer[87]. Dix hat sich offensichtlich schon ab 1925 mit dieser Figur befasst. Im Blatt aus dem Buch für Hana[88] ist die Figur zwar noch nicht so ausgereift wie in seinen Gemälden aus den späten 1930er Jahren, doch viele Elemente sind bereits erkennbar: die Haltung des Christophorus, der unter dem Gewicht des Christus zusammensackt, der Baumstamm, der ihm als Stock dient und die Physiognomie des Heiligen. Die Aquarellzeichnung für die kleine Hana wirkt wie eine Vorstudie für spätere Darstellungen des Heiligen Christophorus. Zehn Jahre später kam Otto Dix wieder auf dieses Thema zurück. Die biblischen Themen haben ihn tatsächlich auch persönlich berührt, wie er in einem Gespräch aus dem Jahr 1960 erklärte: „Das Christentum ist keine Idee, die man im Atelier entwickelt. In meinem Leben hatte ich ausreichend Gelegenheit, die Passion selbst zu erleben, durch andere und in meinem eigenen Körper. Hiob, Christophorus, der verlorene Sohn, Simon Petrus und der Hahn… das sind nicht nur biblische Themen, die ich wegen ihrer selbst dargestellt habe, sie sind Symbole meiner selbst und der gesamten Menschheit.“

Schon vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten und der symbolischen Darstellung des Heiligen Christophorus, der die zeitgenössischen Übel durchquert, hat Otto Dix sich selbst als Christophorus gemalt, mit Sohn Jan auf seinen Schultern[89]. In einem Gespräch mit Fritz Löffler erklärte er, dass ihm diese Idee beim Malen eines Porträts von Theodor Däubler gekommen sei, als dieser Ursus auf die Schulter nahm[90]. Als er in den 1930er Jahren an einem Sankt Christophorus arbeitete, schrieb er seinen Kindern: „Ich mache Skizzen für einen Sankt Christophorus für Herrn Zerch. [?] Aber es klappt nicht, der Baum durchtrennt immer das Bild. Schreibt mir bald. Jeder von euch soll einen Christophorus malen und ihn mir schicken.“[91]

Der Heilige Christophorus, den Otto Dix für Hana gemalt hat, zeigt, dass ihm biblische Themen wichtig waren, selbst in einer Zeit, als sein Werk stark von gesellschaftlichen Problemen und von der Neuen Sachlichkeit geprägt war. Er zeigt aber auch, wie Dix diese Themen seinen Kindern nahe brachte.

Das Bilderbuch für Hana lässt ebenfalls erkennen, dass Dix sich lange mit dem Thema der sieben Todsünden befasst hat. Dieter Gleisberg[92] hat bereits auf zwei Blätter aus den Büchern für Jan und Ursus[93] hingewiesen und auf deren Bedeutung für die Entstehung des berühmten Gemäldes von Otto Dix, auf dem der Neid einen Hitlerbart trägt[94]. Dix hat sich mit diesem Motiv im Buch für die kleine Hana schon ab 1925 beschäftigt[95]. In den Büchern für Ursus und Jan hat Dix noch mit Allegorien gearbeitet, bei Hana zeigt er das Motiv sehr viel direkter. Die sieben Todsünden werden hier tatsächlich als solche dargestellt und nicht als Figuren aus dem Karneval wie bei Ursus und Jan. Der Einfluss von Grünewald und dessen Versuchung des Heiligen Antonius ist in der Zeichnung für Hana sehr viel deutlicher erkennbar. Schon ab 1925 finden sich Spuren der Motive, die Dix 1933 wieder aufgenommen hat: der Gnom, der gehörnte Teufel, der aufgeblähte Kopf und das Skelett. Es gibt also nicht nur thematische, sondern auch formelle Verbindungen.

Die Kinderbücher von Otto Dix sind ein vielseitiges und vielschichtiges Thema, von dem ich in diesem Rahmen nur einige Aspekte aufgreifen konnte. Die oben aufgeführten Analysen bestätigen jedoch die komplexen Verbindungen zwischen den „offiziellen“ Gemälden von Otto Dix und den Aquarellzeichnungen aus seinen Kinderbüchern. Dies zeigt sich bereits im ersten Blatt des Bilderbuchs für Muggeli. Dix verwendet hier ein Selbstbildnis, das er ursprünglich für ein Radierwerk mit Porträts von Prostituierten[96] angefertigt hatte. Dieses Selbstbildnis hat er mit folgender Widmung versehen: „Dies Bilderbuch schenkt Onkel Jimmy dem Muggeli, Ostern 1922“.[97]


[1] Suse Pfäffle, Otto Dix: Werkverzeichnis der Aquarelle und Gouachen, Stuttgart, Hatje, 1991, S. 219.

[2] Brief von Otto Dix an Martha Dix, [1930], [Dresden], mit Zeichnung Ursus, vom Stuhl gefallen. Ulrike Lorenz (Hrsg.), Otto Dix. Briefe, Köln, Wienand Verlag, 2013, S. 113.

[3] Otto Dix, Kinderbuch Ursus, Bl. 1, 1930, Aquarell und Bleistift auf Papier, 36,1 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1930/3.

[4] Otto Dix, Bilderbuch Hana, Bl. 2, Ritter Hans an Hohan Randen und seine Familie hoch zu Ross, 1925, Tusche, Aquarell und Bleistift auf Papier, 50,8 x 36 cm.

[5] Brief von Otto Dix an Hans Koch, [Anfang Mai] 1922, [Dresden], mit Zeichnung Hans Koch mit Lorbeerkranz, in: Lorenz, 2013, op. cit., S. 64.

[6] Otto Dix, Kinderbuch Bettina, Bl. 8, 1955, Aquarell und Bleistift auf Papier, 28 x 39,5 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1955/35.

[7] Siehe v. a. Otto Dix, Kinderbuch Bettina, Bl. 1, Aquarell und Bleistift auf Papier, 28 x 39,5 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1955/28.

[8] Gespräch mit Bettina Dix, September 2010.

[9] Otto Dix, Kinderbuch Nelly, Bl. 3, 1927, Aquarell auf Papier, 3,5 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1927/33.

[10] „Der Pappi mit dem Schiessgewehr / Schiesst hinter einer Amsel her. / Die Tante Tutti ist sehr fleissig / und strickt am Socken Nummer 30 / Die Mammi mit dem Schal aus Ozanien ! / Kennst du das Land, wo die Kastanien Blühn? / Hier siehst du Bernd mit einer Lieter ziehn. / Grossvater sagt zum Gärtner König: / “Hier dieser Weg gefällt mir wenig!” / Grossmutter hat mit Vorbedacht / Die Rosenschere mitgebracht. / Die Nelly steht dabei und staunt / und ist wie immer gut gelaunt.“

[11] Otto Dix, Kinderbuch Bettina, Bl. 15, 1955, Bleistift und Aquarell auf Papier, 28 x 39,6 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1955/42.

[12] Otto Dix, Kinderbuch Bettina, Bl. 5 und 9, 1955, Bleistift und Aquarell auf Papier, 28 x 39,5 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1955/31 und A 1955/36.

[13] Ursus Dix, „Mein Vater“, in: Serge Sabarsky, Otto Dix, Stuttgart, Cantz, 1987.

[14] Nelly Dix hat für ihren jüngeren Bruder Jan ebenfalls ein Kinderbuch geschrieben und gemalt, das vor einigen Jahren erschienen ist: Nelly Dix, Die Geschichte vom weitgereisten kleinen Teufel Eitel, Konstanz, Libelle Verlag, 2013.

[15] Ursus Dix, „Rede zur Eröffnung des Otto-Dix-Hauses“, 13. Juli 1991.

[16] Foto abgebildet in: Otto Dix in Hemmenhofen, Berlin, Verlag A. B. Fischer, 2010.

[17] Otto Dix, Kinderbuch Jan, Bl. 15, Vulkan, 1931, Bleistift und Aquarell auf Papier, 36,1 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1931/18.

[18] Brief von Otto Dix an Jan Dix, [Anfang 1938], in Lorenz, 2013, op. cit., S. 162.

[19] Brief von Maria Lindner an Martha Koch, 12. April 1922, zitiert in Otto Dix. Bilderbuch für Hana und andere Trouvaillen, Ausstellungskat., Düsseldorf, Galerie Remmert und Barth, 2016, S. 19.

[20] Siehe z. B. Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 5, Wüste mit Tieren vor der Pyramide, 1922, Tusche und Aquarelle, 40,4 x 28,8 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1922/193 oder Otto Dix, Kinderbuch Jan, Bl. 6, Tigerjagd mit Pferd, 1931, Bleistift und Aquarell, 36,1 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1931/9.

[21] Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 2, Indianerhof, 1922, Tusche und Aquarell auf Papier, 40,6 x 29,8 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1922/190; Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 15, Angreifende Indianer, 1922, Tusche und Aquarell auf Papier, 40,5 x 30,1 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1922/203; Otto Dix, Kinderbuch Ursus, Bl. 14, Indianer, 1930, Bleistift und Aquarell mit Weißhöhung auf Papier, 36 x 24,9 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1930/16; Otto Dix, Kinderbuch Jan, Bl. 13, Indianer, 1931, Bleistift und Aquarell auf Papier, 36,1 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1931/16.

[22] Otto Dix, Kinderbuch Ursus, Bl. 3, Münchhausens Ritt auf der Kanonenkugel, 1930, Bleistift und Aquarell auf Papier, 36 x 24,9 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1930/5; Otto Dix, Kinderbuch Ursus, Bl. 6, Münchhausens Ritt auf dem halben Pferd, 1930, Bleistift und Aquarell auf Papier 36 x 24,9 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1930/8; Otto Dix, Kinderbuch Ursus, Bl. 15, Münchhausens Ritt auf der Jagd, 1930, Bleistift und Aquarell auf Papier, 36 x 24,9 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1930/17.

[23] Otto Dix, Bilderbuch Hana, Bl. 3, Die Bremer Stadtmusikanten, 1925, Tusche und Aquarell auf Papier, 50,8 x 36 cm, Privatsammlung.

[24] Otto Dix, Kinderbuch Nelly, Bl. 14, 1927, Aquarell auf Papier, 33,5 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1927/44; Otto Dix, Kinderbuch Nelly, Bl. 15, 1927, Aquarell auf Papier, 33,5 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1927/45.

[25] Otfried Käppeler, „Otto Dix’ Kinderbücher – Ein Vergleich mit historischen Vorlagen“, in Otto Dix – zum 99. Kinderwelt und Kinderbildnis, Ausstellungskat., Villingen-Schwenningen, Städtische Galerie, 1991, S. 19-30.

[26] Otto Dix, Kinderbuch Ursus, Bl. 1, op. cit.

[27] Otto Dix, Kinderbuch Jan, Bl. 1, 1931, Bleistift und Aquarell auf Papier, 36,1 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1931/4.

[28] Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 15, Angreifende Indianer, op. cit.

[29] Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 10, Idyllische Waldlandschaft mit Tieren, 1922, Tusche und Aquarell auf Papier, 40,7 x 28,9 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1922/198.

[30] Otto Dix, Kinderbuch Nelly, Bl. 2, 1927, Aquarell auf Papier, 33,5 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1927/3

[31] Otto Dix, Kinderbuch Nelly, Bl. 9, 1927, Aquarell auf Papier, 33,5 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1927/39.

[32] Otto Dix, Kinderbuch Bettina, Bl. 14, 1955, Bleistift und Aquarell auf Papier, 28 x 39,5 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1955/41.

[33]  Dr. Heinrich Hoffmann, Der Struwwelpeter oder lustige Geschichten und drollige Bilder, Frankfurt am Main, Literarische Anstalt, 1847.

[34] Im Rahmen des Studientags am 29. November 2016 bestätigte mir Jan Dix, dass dieses Buch im Hause Dix vorhanden war.

[35] Otto Dix, Kinderbuch Nelly, Bl. 9, op. cit.

[36] Otto Dix, Kinderbuch Nelly, Bl. 7, 1927, Aquarell auf Papier, 33,5 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1927/41.

[37] Otto Dix, Kinderbuch Bettina, Bl. 12 und 13, 1955, Bleistift und Aquarell auf Papier, 28 x 39,5 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1955/39 und A 1955/40.

[38] Otto Dix, Kinderbuch Nelly, Bl. 14 und 15, op. cit.

[39] Otto Dix, Kinderbuch Nelly, Bl. 4, 1927, Aquarell auf Papier, 33,5 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1927/34.

[40] Otto Dix, Kinderbuch Bettina, Bl. 4, 1955, Bleistift und Aquarell auf Papier, 28 x 39,5 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1955/31.

[41] Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 5, Wüste mit Tieren vor der Pyramide, op. cit.

[42] Otto Dix, Kinderbuch Nelly, Bl. 12, 1927, Aquarell auf Papier, 33,5 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1927/42.

[43] Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 10, Idyllische Waldlandschaft mit Tieren, op. cit.

[44] Otto Dix, Kinderbuch Nelly, Bl. 2, op. cit.

[45] Martha Dix, Bilderbuch Muggeli II, 1925, Rotkäppchen, Grossmutter, Jäger und toter Wolf, 19 x 28,5 cm und Otto Dix, Kinderbuch Nelly, Bl. 15, op. cit.

[46] Otto Dix, Bilderbuch Hana, Bl. 3, Die Bremer Stadtmusikanten, op. cit.

[47] Otto Dix, Bilderbuch Hana, Bl. 2, Ritter Hans an Hohen Randen und seine Familie hoch zu Ross, op. cit.

[48]  Otto Dix, „Über Kunst, Religion, Krieg. Gespräch mit Freunden am Bodensee. Dezember 1963“, zitiert in Diether Schmidt, Otto Dix im Selbstbildnis, Berlin, Henschel Verlag, 1978, S. 240.

[49] Otto Dix, Bilderbuch Hana, Bl. 8, Die Sieben Todsünden, 1925, Tusche, Bleistift und Aquarell auf Papier 50,8 x 36 cm, Privatsammlung.

[50] Otto Dix, Bilderbuch Hana, Bl. 11, Die Versuchung des Heiligen Antonius, 1925, Tusche, Bleistift und Aquarell auf Papier, 50,8 x 36 cm, Privatsammlung.

[51] Otto Dix, Bilderbuch Hana, Bl. 12, Der Heilige Georg mit dem Drachen, 1925, Tusche, Bleistift und Aquarell auf Papier, 50,8 x 36 cm, Privatsammlung.

[52] Otto Dix, Kinderbuch Ursus, Bl. 10, St. Georg kämpft mit dem Drachen, 1930, Bleistift und Aquarell auf Papier, 36 x 24,9 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1930/12.

[53] Otto Dix, Brief an Nelly Dix, mit der Zeichnung für ihr Exlibris, [1938], [Dresden?], in Lorenz, 2013, op. cit., S. 179.

[54] Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 15, Angreifende Indianer, op. cit.

[55] Otto Dix, Kinderbuch Ursus, Bl. 14, Indianer, op. cit.

[56] Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 8, Neger auf Krokodilfang, 1922, Aquarell und Tusche auf Papier, 40,5 x 28,8 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1922/196.

[57] Otto Dix, Kinderbuch Ursus, Bl. 12, Urwaldszene II, 1930, Bleistift, Aquarell und Weißhöhung auf Papier, 36 x 24,9 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1930/14.

[58] Der Vergleich dieser beiden Bücher ist jedoch nicht ganz stichhaltig. Denn laut Pfäffle ist es möglich, dass im Rahmen einer Ausstellung (1931 oder 1932), bei der die beiden Bücher gezeigt wurden, die Blätter vertauscht wurden und somit nicht mehr mit Sicherheit den jeweiligen Büchern zugeordnet werden können.

[59] Otto Dix, Kinderbuch Jan, Bl. 16, Totentanz, Bleistift und Aquarell auf Papier, 36,1 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1931/19.

[60] Otto Dix, Kinderbuch Jan, Bl. 15, Vulkan, op. cit.

[61] Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 11, Urweltwesen, 1922, Tusche und Aquarell auf Papier, 40,7 x 28,5 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1922/199. Siehe auch: Otto Dix, Bilderbuch Jan, Bl. 12, Wie’s früher war III, 1931, Tusche und Aquarell auf Papier, 36,1 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1931/15.

[62] Otto Dix, Kinderbuch Ursus, Bl. 9, Urmensch und Bär, 1930, Bleistift, Aquarell und Weißhöhung auf Papier, 36 x 24,9 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1930/11.

[63] Otto Dix, Kinderbuch Ursus, Bl. 5, Mammutjagd, Bleistift, 1930, Aquarell und Weißhöhung auf Papier, 36 x 24,9 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1930/7.

[64] Holzschnitt von Theodor Knesing nach einer Zeichnung von Heinrich Leutemann als Illustration zu Rulaman von David Friedrich Weinland, Leipzig, Spamer Verlag, 1878.

[65] Otto Dix, Kinderbuch Ursus, Bl. 11, In Sibirien, 1930, Bleistift, Aquarell und Weißhöhung auf Papier, 36 x 24,9 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1930/13.

[66] Otto Dix, Kinderbuch Jan, Bl. 4, Löwenjagd, 1931, Bleistift und Aquarell auf Papier, 36,1 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1931/7.

[67] Pieter Brueghel der Ältere, Der Sturz der rebellierenden Engel, 1562, Öl auf Holz, 117 x 162 cm, Königliche Museen der Schönen Künste, Brüssel.

[68] Matthias Grünewald, Die Versuchung des Heiligen Antonius, Flügelbild des Isenheimer Altars, zwischen 1512 und 1516, Tempera und Öl auf Holz, Colmar, Musée Unterlinden.

[69] Otto Dix, Bilderbuch Hana, Bl. 11, Die Versuchung des Heiligen Antonius, 1925, Tusche, Bleistift und Aquarell auf Papier, 50,8 x 36 cm.

[70] Siehe v. a. Otto Dix, Bilderbuch Hana, Bl. 4, Jonas und der Wal, 1925, Tusche, Aquarell und Weißhöhung auf Papier, 50,8 x 36 cm und Otto Dix, Kinderbuch Ursus, Bl. 7, Schiffbruch, 1930, Aquarell und Weißhöhung auf Papier, 36 x 24,9 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1930/9.

[71] Pieter Brueghel der Ältere, Meeressturm, 1568, Öl auf Holz, 71 x 97 cm, Kunsthistorisches Museum, Wien.

[72] René Hirner, „Otto Dix’ Kinderbilderbücher für ‘Muggeli’ und Ursus Dix“, in: Otto Dix – zum 99. Kinderwelt und Kinderbildnis, Ausstellungskat., Villingen-Schwenningen, Städtische Galerie, 1991, S. 43-52.

[73] Otto Dix, Matrose Fritz Müller aus Pieschen, 1919, Öl auf Leinwand mit Collage, 128 x 127,8 cm, Galleria civica d’arte moderna, Turin.

[74] Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 5, Wüste mit Tieren vor der Pyramide, op. cit

[75] Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 8, Neger auf Krokodilfang, op. cit.

[76] Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 2, Indianerhof, op. cit. und Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 15, Angreifende Indianer, op. cit.

[77] Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 4, New York, 1922, Tusche und Aquarell auf Papier, 40,7 x 28,9 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1922/192.

[78] Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 3, Fischerboot auf Walfang, 1922, Tusche und Aquarell auf Papier, 40,6 x 28,8 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1922/191.

[79] Otto Dix, Ich als Indianer, 1923, Tusche und Aquarell auf Papier, 28,8 x 19,2 cm, Privatsammlung.

[80] Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 4, New York, op. cit.

[81] Siehe z. B. George Grosz, Texasbild für meinen Freund Chingachgook, Bl. aus der Ersten George-Grosz Mappe, 1916-1917, Lithographie, 26,9 x 21,9 cm, New York, MoMA.

[82] Otto Dix, Suleika, das tätowierte Wunder, 1920, Öl auf Leinwand, 162 x 100 cm, Privatsammlung.

[83] Otto Dix, Zirkus, 1922, Radierwerk mit 10 Kaltnadelradierungen.

[84] Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 7, Tanzbär mit Gaukler, 1922, Tusche und Aquarell auf Papier, 40,7 x 28,8 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1922/195; Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 9, Zirkus mit Elefantennummer, 1922, Tusche und Aquarell auf Papier, 40,5 x 29,9 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1922/197; Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 13, Drei Akrobaten, 1922, Tusche und Aquarell auf Papier, 40,7 x 29,9 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1922/201.

[85] Hieronymus Bosch, Heiliger Christophorus, 1504-1505, Öl auf Holz, 113 x 71,5 cm, Rotterdam, Museum Boymans-van Beuningen. Dieses Werk ist vergleichbar mit: Otto Dix, Der Heilige Christophorus IV, 1939, Mischtechnik auf Holz, Kunstsammlung Gera oder Otto Dix, Studie für Christophorus I, 1938, Tusche und Rötel auf Papier, 65 x 44,9 cm, Otto Dix Stiftung, Vaduz.

[86] Lucas Cranach der Ältere, Heiliger Christophorus, 1506, Holzstich, 28,1 x 19,4 cm, München, Staatliche Graphische Sammlung. Dieses Werk ist v. a. vergleichbar mit: Otto Dix, Christophorus II (Karton), 1938, Kreide und Rötel auf Karton, 136 x 126,2 cm, Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden.

[87] Albrecht Dürer, Der Heilige Christophorus, um 1495, Holzstich, 45,5 x 18,3 cm. Dieses Werk ist v. a. vergleichbar mit: Otto Dix, Christophorus, 1938, Farblithographie, 96 x 90,5 cm, Galerie Vayhinger, Radolfzell-Möggingen.

[88] Otto Dix, Bilderbuch Hana, Bl. 6, Der Heilige Christophorus, Bleistift, Tusche und Aquarell auf Papier, 50,8 x 36 cm, Privatsammlung.

[89] Otto Dix, Selbstbildnis mit Jan, 1930, Mischtechnik auf Holz, 119 x 90 cm, Privatsammlung.

[90] Otto Dix im Gespräch mit Fritz Löffler, 1957, zitiert in Schmidt, 1978, op. cit., S. 221.

[91] Otto Dix, Brief an Ursus und Jan Dix, 2. April 1933. Französische Übersetzung des Briefes in Otto Dix, Lettres et dessins, bearbeitet und übersetzt von Catherine Teissier, Cabris, Éditions Sulliver, 2010, S. 90. Rückübersetzt von der Übersetzerin, da keine offizielle Quelle auffindbar.

[92] Dieter Gleisberg, Otto Dix. Kinderalbum, Leipzig, Seemann, 1991.

[93] Otto Dix, Kinderbuch Ursus, Bl. 2, Karneval, 1930, Aquarell auf Bleistift, 36 x 24,9 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1930/4 und Otto Dix, Kinderbuch Jan, Bl. 2 Fasnacht, 1931, Bleistift und Aquarell auf Papier, 36,1 x 25 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1931/5.

[94] Otto Dix, Die Sieben Todsünden, 1933, Mischtechnik auf Holz, 179 x 120 cm, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe.

[95] Otto Dix, Bilderbuch Hana, Bl. 8, Die Sieben Todsünden, 1925, Tusche, Bleistift und Aquarell auf Papier, 50,8 x 36 cm, Privatsammlung.

[96] Otto Dix, Selbstbildnis mit Zigarette, Bl. 1 aus Radierwerk III, 1922, Kaltnadelradierung, 34,8 x 28 cm.

[97] Otto Dix, Bilderbuch Muggeli, Bl. 1, Selbstbildnis, 1922, Tusche und Aquarell auf Papier, 40,6 x 28,8 cm, Privatsammlung, Pfäffle A 1922/189.