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Um 1400 vor Chr. gehört Mitteleuropa zur Hügelgräberkultur, die aus mehreren Kulturgruppen besteht. Eine von ihnen entwickelt sich in der Hagenauer Region, eine andere erstreckt sich über das südliche Elsass und Baden-Württemberg. Die Nekropole von Appenwihr ist dieser zweiten Gruppe zuzuordnen. Hier wurden zahlreiche Gegenstände gefunden, die von der Vielfalt und Eigenständigkeit der regionalen Produktion zeugen, insbesondere längsgerippte Armringe und Beinschmuck, der um den Knöchel gelegt wurde, sogenannte Beinbergen. Die gehämmerten Bronzeplatten tragen einen geritzen und getriebenen geometrischen Dekor. Punktreihen schmücken die Ränder und die mittlere Rippe der Platte. Linien, die aus abwechselnd schraffierten und glatten Dreiecken bestehen, schieben sich zwischen diese Reihen. Die mittlere Platte mündet in einer großen gewickelten Spirale. Dieser Schmuck veranschaulicht die Geschicklichkeit der Metallhandwerker des Bronzezeitalters.