DIE GRÜNDUNG DER SCHONGAUER-GESELLSCHAFT

Die "Société de Martin Schongauer ", eine Gesellschaft zur Gründung eines Kupferstichkabinetts, versammelt sich erstmals am 26. Juni 1847. Ihr Vorsitzender ist Louis Hugot, Archivar und Bibliothekar der Stadt Colmar, der Initiator des Projekts. Das Kabinett soll der Vermittlung von Modellen und Vorbildern dienen, „den Sinn und das Gefühl für das Schöne entwickeln“. Ende 1848 zeichnet sich das Vorhaben ab, das Kabinett im Unterlinden-Kloster einzurichten, da das Collège Royal, in dem die während der Französischen Revolution beschlagnahmten Werke untergebracht sind, geräumt werden muss. Die Schongauer-Gesellschaft fordert die Stadt auf, „dieses Denkmal in ein Museum für antike Gipsabgüsse, Gemälde und Stiche zu verwandeln“. 1853 wird das Museum im Unterlinden-Kloster eingerichtet; im Anschluss daran erwirbt Louis Hugot, der erste Konservator, eine bedeutende Zahl von Stichen, die seiner Vorstellung entsprechend den Grundstein für die neue pädagogische Mission legen.

// Zum Herunterladen :
Avant-propos , Bulletin de la Société Schongauer, 2001-2006
(Jean Lorentz,Vorsitzender der Schongauer-Gesellschaft)

// Zum Herunterladen :
Les 125 ans de la Société Schongauer, Bulletin de la Société Schongauer,
1959-1983

(Alfred Betz,Vorsitzender der Schongauer-Gesellschaft)