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//Claude MONET (1840-1926),
La vallée de la Creuse ,
1889, huile sur toile.
Colmar, musée d'Unterlinden.
Photo : O. Zimmermann

// VON DER JAHRHUNDERTWENDE BIS ZUM ERSTEN WELTKRIEG

In seinem Stillleben mit Papagei verarbeitet Robert Delaunay die neoimpressionistische Technik, die ihn eine Zeitlang beeinflusst. Die bekanntesten Vertreter des 1885-1886 einsetzenden Neoimpressionismus sind Seurat und Signac. Sie führen die Überlegungen der Impressionisten zur Farbentheorie von Chevreuil weiter und entwickeln eine Technik, bei der ungebrochene Farben dicht nebeneinander als Tupfer aufgetragen werden.

Diese Abteilung präsentiert ebenfalls Werke bedeutender Künstler (Monet, Guillaumin, Bonnard, Derain), die um die Jahrhundertwende einer neue Natur- und Kunstauffassung den Weg bereiten. In ihren Landschaften setzen sie Licht- und Farbentheorien um, für die sich die Avantgarde-Bewegungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts interessieren.

Das Musée d’Unterlinden besitzt eine besonders schöne Version des Tals der Creuse (1889) von Claude Monet. Zusammen mit den Gemälden von Armand Guillaumin, Die Ruinen von Schloss Crozant (1898) und Pointe Notre-Dame de Trayas (1913) und Pierre Bonnard, Landschaft in der Normandie (1920) bilden die oben genannten Werke eine einheitliche Gruppe, die die impressionistische und postimpressionistische Landschaftsmalerei repräsentiert.