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DAS PROJEKT ZUR ERWEITERUNG DES MUSEUMS / 2012
Gegenwärtig verfügt das Museum über eine Nutzfläche von ca. 5620 m2. Sie umfasst die Ausstellungsräume (4000 m2), die technischen Räume (1370 m2) und
den Verwaltungstrakt (250 m2). Die Pläne zur Erweiterung des Museums sehen eine bedeutende Erweiterung dieser Flächen vor, um den derzeit gültigen Dienstleistungs-, Zugangs-, Sicherheits-, Konservierungs- und Arbeitsnormen zu genügen.
Die dem Publikum zugängliche Fläche, die gegenwärtig 4000 m2 beträgt, wird auf 6300 m2 erweitert, um die Dienstleistungen anbieten zu können, die man von einem international renommierten Museum erwartet. Der Empfangsbereich wird mindestens
200 Besucher (4 Busse) gleichzeitig aufnehmen können. Die Toiletten,
die Kartenverkaufsstellen wie auch der Audioguide-Service werden dementsprechend ausgebaut. Der Museumsshop und das Restaurant, die von zahlreichen Besuchern gewünscht werden, sollen auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums zugänglich sein, ähnlich wie die Geschäfte und Gastronomiebetriebe in der Stadt.
Die Erweiterung wird eine neue Präsentation der Sammlungen gemäß einer modernen und interaktiven Museographie ermöglichen. Über die ästherische Erfahrung eines Kunstwerks hinaus wird der Besucher über den Kontext seiner Entstehung informiert.
Ebenfalls geplant ist ein Konferenzsaal für Seminare, Arbeitsgruppen und Konzerte,
die die Berufung des Museums als Ort der Begegnung verstärken sollen. Pädagogische Workshops stehen den Schülern aller Klassen vor oder nach dem Besuch zur Verfügung.
Des weiteren ist die Einrichtung eines technischen Zentrums (Konservierung, Dokumentation, Sicherheit) geplant. Die Magazine sollen ausgebaut werden, um die Erforschung, Sicherheit und Konservierung der Werke zu gewährleisten.
Das Projekt setzt sich zum Ziel, die konservatorischen Bedingungen zu verbessern und die Sammlungen wirkungsvoller zu präsentieren. Es möchte einem anspruchsvollen Publikum genügen, und vor allem will es das Profil und die öffentliche Wahrnehmung des Museums im Herzen von Colmar verstärken. Denn ein Projekt von einer solchen Tragweite dürfte nicht nur eine kulturelle und soziale, sondern auch eine wirtschaftliche Synergie nach dem Vorbild des Guggenheim-Museums in Bilbao mobilisieren.
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